Eine Portrait Serie in Graphit, 2020

Eine Portrait Serie in Graphit, 2020

Montag, Februar 2, 2026

Selbstverständliche Vielfalt

 

Die Zeit der Lockdowns war geprägt von Unsicherheit und der Frage: Was kommt als Nächstes? 

Trotz der Belastungen durch Ausgangssperren und Kurzarbeit hatte dieser plötzliche Stillstand für mich etwas Befreiendes. Er riss mich aus einem vollen Arbeitsprogramm und schuf Raum, Dinge neu zu denken und Projekte anzugehen, für die bisher die Zeit fehlte. Während eine Kollegin begann, Rezepte für ihren Blog zu entwickeln, griff ich zu Papier und Bleistift.

Vom ersten Strich zur Ausdrucksform Zuerst zögerlich und unsicher, entdeckte ich mit jedem weiteren Porträt eine Ausdrucksform, die mir sehr nahekam. Diese intensive Beschäftigung mit der Anatomie des männlichen Körper und seinem Ausdruck wurde zum Fundament meines heutigen Schaffens.

Begegnung ohne Vorurteile Ich bin überzeugt: Wenn wir unsere Mitte und die Zufriedenheit mit uns selbst gefunden haben, können wir dem Fremden ohne Angst und Vorurteile begegnen und es als eine Bereicherung wahrnehmen. Es war mir eine Freude, in dieser Zeit die feinen Unterschiede und die Individualität jedes einzelnen Portraits bewusst zu entdecken.

Mit meiner Kunst möchte ich ein Bild des Mannes zeichnen, das von einer natürlichen Selbstverständlichkeit geprägt ist. Nichts muss hinterfragt werden - Jeder darf sein. Am Ende ist es immer ein Mensch, wie du und ich, der uns begegnet – der uns ansieht, mit uns spricht und ein Stück des Weges mit uns geht.

„Pflegen wir die Offenheit für das Neue, Unbekannte und Unerwartete.“

Hier im Blog zeige ich eine kuratierte Auswahl. In meiner Galerie "bis 2022" finden Sie eine Gesamtansicht der Serie.

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